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Bilfinger BergerGlossar

E - K

EBIT
Abkürzung für ‚Earnings before Interest and Taxes‘. Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

EBITA
Abkürzung für ‚Earnings before Interest, Taxes and Amortization‘. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Goodwill-Abschreibungen. In der Rechnungslegung von Bilfinger Berger wird das EBITA als Messgröße für das operative Ergebnis verwendet.

Eigenkapitalquote
Kennzahl für die Finanzierungsstruktur. Sie gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital an.

Eigenkapitalrendite
Ertragskennzahl, die das Verhältnis aus Konzernergebnis und eingesetztem Eigenkapital wiedergibt.

Equity-Konsolidierung
Minderheitsbeteiligungen, an denen Anteile zwischen 20 und 50 Prozent gehalten werden, sind als assoziierte Unternehmen durch Equity-Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird der anteilige Jahresüberschuss des assoziierten Unternehmens – gegebenenfalls vermindert um Goodwill-Abschreibungen – in den Beteiligungserträgen ausgewiesen.

Fair value
Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Parteien ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.

Goodwill
Firmen- oder Geschäftswert. Er resultiert aus der Berücksichtigung von Ertragserwartungen, die über den Substanzwert des erworbenen Vermögens hinaus im Kaufpreis für eine Gesellschaft enthalten sind. Der Goodwill wird unter den Immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen aktiviert und gemäß IFRS 3/IAS 36 jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairmenttest).

IASB
Abkürzung für ‚International Accounting Standards Board‘, London. Im Jahr 1973 gegründete Institution zur Erarbeitung der International Accounting Standards (IAS).

IFRIC
Abkürzung für ‚International Financial Reporting Interpretations Committee‘, London. IFRIC legt Details zur Auslegung der IAS Standards fest.

IFRS
Abkürzung für ‚International Financial Reporting Standards‘: Internationale Rechnungslegungsgrundsätze. Sie orientieren sich an anglo-amerikanischen Bilanzierungsgrundsätzen. Im Zuge der Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung gewinnen IFRS für die deutsche Rechnungslegung zunehmend an Bedeutung. IFRS basieren auf den International Accounting Standards (IAS/IFRS), die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln aufstellen, zum Beispiel IAS 19 für die Bewertung von Pensionsrückstellungen.

ISIN-Code
Abkürzung für ‚International Securities Identification Number‘. International gültige Identifikationsnummer für Wertpapiere. Einheitliches System zur Vereinfachung von grenzübergreifenden Transaktionen.

Joint Venture
Kooperation selbständiger Unternehmen zur Realisierung eines gemeinsamen Projekts. Englische Bezeichnung für Arbeitsgemeinschaften.

Kapitalflussrechnung
Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunfts- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. In der Kapitalflussrechnung werden die Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt.