Bilfinger Berger Logo

Bilfinger BergerIm Herzen der Stadt

CityPalais Duisburg
Klares Statement: Das markante CityPalais verleiht dem König-Heinrich-Platz ein neues Gesicht.
Eingang Mercatorhalle CityPalais Duisburg
Einkaufszentrum im CityPalais Duisburg

Duisburgs City steht für steigende Kaufkraft und hohe Lebensqualität. Die neuen Einkaufszentren CityPalais und Forum, beide gebaut von Bilfinger Berger, prägen das Bild der Innenstadt.

(Text: Frank Reisel, Fotos: Ralf Bille, Klaus Ravenstein)

Am Duisburger König-Heinrich- Platz pulsiert das Leben. Gegenüber dem klassischen Säulenportal des Theaters, visa- vis dem ehrwürdigen Landgericht lockt das CityPalais Besucher an. Nur eines von über fünfzig Einkaufszentren, das in den vergangenen Jahren in einer deutschen Innenstadt gebaut wurde, und doch wegweisend. Denn das CityPalais vereint nicht nur Einzelhandel und Gastronomie unter einem Dach, es beherbergt auch das Casino Duisburg – die modernste Spielbank Deutschlands – und in der neu errichteten Mercatorhalle das philharmonische Orchester der Stadt.

Duisburg folgt dem Trend, der von der ‚grünen Wiese‘ direkt in die Innenstadt führt. „Städteplaner und Investoren haben die Vorteile der Innenstadtlage erkannt: Durch attraktive Angebote steigt die Anziehungskraft der Stadtkerne. Das erhöht die Lebensqualität in den zentralen Wohnlagen. Zudem binden Ensembles wie das CityPalais in Duisburg Kaufkraft und verhindern, dass Kunden ins Umland abwandern“, sagt Matthias Jacob, Chef der Bilfinger Berger Hochbausparte.

Kultur und Unterhaltung

Moderne Einkaufszentren fügen sich organisch in die gewachsenen Stadtkerne ein – sowohl durch ihr Erscheinungsbild als auch durch ihr Angebot. Das CityPalais Duisburg bietet Kultur, Einzelhandel und Unterhaltung. So lockt das Palais auch nach Ladenschluss Besucher an und belebt die umliegenden Straßen. Und nur einen Steinwurf vom markanten Rundbau entfernt entsteht ein weiteres Einkaufszentrum: das Forum Duisburg.

Die beiden Zentren geben der Duisburger City ein neues Gesicht und bringen den Strukturwandel in der Stadt voran. Um im Ballungsraum Ruhrgebiet wettbewerbsfähig zu bleiben, entwickelten die Duisburger Stadtplaner in Zusammenarbeit mit dem Architekten Lord Norman Foster einen Masterplan. „Wir haben den Ehrgeiz, die Identität der Stadt zu stärken. Zum einen nutzen wir hierzu die vorhandene Infrastruktur, zum anderen treiben wir die städtebauliche Verdichtung voran, um eine moderne Stadt zu schaffen, in der kulturelle und kommerzielle Tätigkeiten mit den Aktivitäten der Anwohner verbunden werden“, so der Star-Architekt. Lord Norman Foster entwickelte die Pläne für die Umgestaltung des Duisburger Innenhafens und verwandelte Industriebrachland – ein Problem für viele Ruhrgebietsstädte – in facettenreiches urbanes Umfeld mit Wohnflächen, Gastronomie und Unternehmensansiedlungen.

Wettbewerbsfähig im Ballungsraum

Die beiden Einkaufszentren in der Stadtmitte bilden einen weiteren wichtigen Mosaik– stein im Masterplan und bringen zusätzliches Kapital nach Duisburg. Dank der komfortablen Verkehrsanbindung – mit U-Bahn, zwei Autobahnanschlüssen und dem nahe gelegenen Hauptbahnhof – verfügt das neue Herz der Stadt über ein riesiges Einzugsgebiet: Rund elf Millionen Menschen erreichen CityPalais und Forum in maximal sechzig Minuten Fahrzeit.

Beim Bau der Mercatorhalle im CityPalais räumten die Bilfinger Berger-Experten dem Schallschutz besonders hohe Priorität ein.Während der Konzerte dürfen im Saal keine Geräusche von außen vernehmbar sein und umgekehrt. Eine besondere Bodenkonstruktion gewährleistet, dass das Treiben in den Einkaufspassagen, die unter der Philharmonie verlaufen, im Konzertsaal nicht zu hören ist: Seine Bodenplatte ist durch eine 37 Millimeter dicke Kunststoffschicht von der darunterliegenden Decke getrennt. Schallschutzexperten begleiteten den Bau und führten permanent Messungen durch.

Bilfinger Berger war frühzeitig in beide Bauprojekte eingebunden und beriet die Bauherren schon während der Planung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Auswahl der Materialien: Wie langlebig sind etwa die Bodenbeläge, lässt sich durch eine höhere Qualität der Instandhaltungs- und Betriebsaufwand senken und damit die Wirtschaftlichkeit insgesamt erhöhen?

Schallschutz im Boden

Gebündelte Kompetenzen für den gesamten Lebenszyklus von Immobilien – für Bilfinger Berger ein wertvoller Wettbewerbsvorteil, gerade beim Bau von Warenhäusern und Einkaufszentren: „Wir haben die spezifische Kompetenz im Warenhausbau immer wieder bei großen, anspruchsvollen Projekten unter Beweis gestellt. Zuletzt bei der Revitalisierung des Kaufhof am Berliner Alexanderplatz während des laufenden Betriebs. Nur wer die Bedürfnisse des Einzelhandels wirklich kennt, kann den Kunden umfassend betreuen“, betont Matthias Jacob. In vielen deutschen Städten steht die Entscheidung über neue innerstädtische Einkaufszentren noch an. Eine gute Nachricht für Bilfinger Berger.